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Alter Renthof
Zehntscheune
Außenanlage
Hans Staden
Klostermuseum

Klostermuseum Hasungen
Fundamentreste der Klosteranlage
Abraumhalden und Fundamentreste des Turms der Klosteranlage
auf dem Hasunger Berg
www.kloster-hasungen.de

Ausgewählte Objekte:
Im Dorfgemeinschaftshaus von Burghasungen besitzt das Regionalmuseum Wolfhagen eine Aussenstelle.
Hier sind die noch greifbaren Spolien des einst wichtigen Benediktinerklosters Hasungen in anschaulicher Weise präsentiert. Der Besuch lohnt im Zusammenhang mit einer Besteigung des eindrucksvollen Basaltplateaus an der Autobahnabfahrt Zierenberg/ Wolfhagen.

Öffnungszeiten und Anschrift
siehe Info!
Aussenstelle Klostermuseum

Der ausdrucksstarke Werkstein aus Sandstein zeigt das Relief eines Dämonenkopfes auf flacher Scheibe. Der Quader saß in der Turmaußenwand.

Werkstein

Werkstein vom Klosterturm,
1. H. 13. Jh.


Da von dem ehemals mächtigen Kloster (begr. als Kanonikerstift 1074 durch Erzbischof Siegfried von Mainz, 1081 in ein Benediktinerkloster umgewandelt) auf dem Basaltplateau des Hasunger Berges weder Zeichnungen noch Pläne existieren, kann man nur allgemein davon ausgehen, daß sich der Klosterbau an hirsauisch beeinflußten Benediktinerklöstern des 12. Jh. orientiert hat.
Am deutlichsten ist man anhand von Zeichnungen und Bauresten über den 1220 errichteten Turm informiert. Gleichwohl gibt es für seine achteckige Form in Nordhessen keine Vergleichsbauten.
Die Stellung des Turmes zur Klosterkirche läßt sich nicht verläßlich bestimmen.
Im Jahre 1876, nachdem die Klosterbauten schon längt abgängig waren, spaltete ein Blitzschlag den Turm. Die Ruine stürzte 1896 endgültig in sich zusammen.

Turm

Turm nach W. Stock, 1861


Drei Kantsteine, deren im stumpfen Winkel geführte Außenflächen mit Halbsäulenvorlagen (Lisenen) besetzt sind, darüber: Zahnfries mit abschließender Platte, Abschlußornament unter den Klangarkadenöffnungen des Turmes.

Werksteine

Werksteine vom Klosterturm,
1. H. 13. Jh