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Alter Renthof
Zehntscheune
Außenanlage
Hans Staden
Klostermuseum

Wir über uns

Das heutige Regionalmuseum Wolfhager Land geht auf private Initiativen zu Beginn der 1930er Jahre zurück. Es wurde im Jahr 1934 in der stadteigenen "Alten Wache" mit Unterstützung der Stadt und des ehemaligen Landkreises Wolfhagen eröffnet. Das Kriegsende brachte dem Heimatmuseum teilweise Zerstörungen und Plünderungen seiner Bestände.
Nachdem sich 1957 der Verein "Kreisheimatmuseum Wolfhagen e. V." gegründet hatte, konnte das Museum im Herbst 1959 wiedereröffnet werden. Mitte der 1970er Jahre mußte der Museumsstandort wegen des bevorstehenden Umbaus des Kirchplatzes und der beabsichtigten Nutzung des Gebäudes für die Gastronomie erneut geräumt werden. Doch durch das Freiwerden kreiseigener Räume im Renthof am Uslarplatz boten sich eine reizvolle Perspektive und größere Räumlichkeiten.
Nach fünfjähriger Umbauzeit bezog das Kreisheimatmuseum 1981 sein neues Domizil. Der Aufbau der einzelnen Abteilungen erfolgte abschnittsweise.
1987 kam als Außenstelle das "Klostermuseum Hasungen" in Zierenberg-Burghasungen hinzu. Ab 1988 konnten weitere Räumlichkeiten in der Zehntscheune bezogen werden. Im Jahr 1992 firmierte sich der Museumsverein als "Verein Regionalmuseum Wolfhagen e. V." um und trug so der stets wachsenden Bedeutung als Museum für die Region Rechnung.

Auch heute ist das Regionalmuseum Wolfhager Land als eingetragener Verein organisiert, der mit Eigenmitteln aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Zuwendungen, insbesondere durch die finanziellen Zuschüsse der Stadt Wolfhagen und einzelner Gemeinden, ein überaus sehenswertes Museum betreibt.


Gebäude

Der Renthof ist ein verputzer Sandsteinbau mit reizvollen Maßverhältnissen vom Ende des 17. Jh. Der zweigeschossige Bau besitzt ein drittes OG mit flachem Giebeldreieck. Der Eingang hat ein gefaßtes Gewände und eine zweiflügelige Barocktür. Der Renthof war Amtssitz der Rentmeister und wurde im 20. Jh. für verschiedene Zwecke genutzt.

Die Zehntscheune ist ein verputzter schlichter Sandsteinbau (vmtl. 18. Jh.). Sie wurde um 1920 grundlegend umgebaut und hat in dieser Zeit auch ihre fünf großen Zwerchhäuser erhalten.